Commedore

Du bist Besucher 10684, der Interesse an meiner C64-Seite bekundet.

Hier eine kleine Zusammenstellung mit C64 im Acrylgehäuse, SD2IEC evo², Final CardridgeIII, Nunchuk64-Adapterplatine und Nunchuk.
Auf dem System läuft gerade das Spiel CHIMERA von SD-Karte.

kleiner Arbeitsplatz

Meine Zeit mit dem C64 begann erst nach der Wende, also 1989. Dank des Begrüßungsgeldes kam ich in die Lage mir einen C64-Flachmann und eine Datasette zu kaufen. Bis 1996 beschäftigte ich mich intensiv mit dem Rechner, machte sogar Onlinebanking über BTX und besuchte Mailboxen. Im Laufe meiner C64-Zeit (1989 bis 1996) habe ich es sogar geschafft in Assembler zu programmieren. Mehrere, mehr oder weniger nützliche Programme kamen dabei heraus. Sogar welche für GEOS, welche ich hier kurz vorstellen möchte.

Geos 2.0 mit dem OriginaldesktopGeos 2.5 mit dem Top Desk
Geos 2.0 mit dem Desktop (links) und Geos 2.5 mit dem Top Desk (rechts)

Unter den Programmen für Geos sind welche wie...
Pointer  Unscratch  Diskwandler  Geovideo  Blinky  Volume  Geokonto

POINTER Arbeitsbildschirm von Pointer
Pointer ist eine Applikation, mit deren Hilfe man in der Lage ist den Cursor für Geos in Aussehen und Farbe zu ändern. Ebenso kann man den Bildschirmrand des Bildes, sowie die Vorder- und Hintergrundfarbe vom Desktop und den Applikationen seinen Bedürfnissen anpassen. Diese Änderungen werden durch ein Klick in das Cursorfenster übernommen und bleiben bis zu einer erneuten Änderung erhalten. Befindet sich auf der Diskette für den Desktop eine Datei "Preferences" kann diese die Einstellungen allerdings wieder überschreiben.

UNSCRATCH Arbeitsbildschirm von Unscratch
Unscratch ist eine Applikation, die es ermöglicht gelöschte Programme auf einer Disk zu retten. Man kann den Schreibschutzstatus und den Filetyp (PRG, USR, REL, DEL, SEQ) einer Datei ändern. Wie immer darf dabei natürlich der Disketteninhalt seit dem Löschen nicht geändert worden sein, weil sonst Sektoren mit anderen Daten überschrieben worden sein können. Ein kleines Programm zum editieren und ändern von Disketteninhalten. VORSICHT!

DISKWANDLER Arbeitsbildschirm von Diskwandler
Diskwandler ist ein Geosprogramm, um den Status einer Diskette unter Geos zu ändern. Es gibt ja System-, Haupt- und Arbeitsdisketten unter Geos.

GEOVIDEO Begrüßungsbildschirm von GeoVideoArbeitsbildschirm von GeoVideo
Eine Applikation, also ein Programm zum Verwalten von Videokassetteninhalten. In der heutigen Zeit hat sich das Programm erübrigt. Das war mal mein größtes Projekt, welches auch mit unterschiedlichen Dateien/Datensätzen arbeitet.

BLINKY so wirkt das Programm
Eine kleine Applikation, die wenn man sie startet, nichts weiter macht als eine Routine zu etablieren, die den Pfeil in Geos blau/gelb blinken lässt. Da der Originaldesktop von Geos kontrastarm ist, ist der Pfeil oftmals nicht ausfindig zu machen. Da kam ich auf die Idee ihn blinken zu lassen. Das Blinken ist auch mit anderen Cursorn aus Pointer kombinierbar.
(Das Programm ist nicht im Paket enthalten)

VOLUME Lautstärke einstellen
Ein kleines Hilfsprogramm, ursprünglich für mich zum lernen programmiert. Wenn man es aufruft wird der Pfeil von Geos zu einer Zahl. Diese ist normal die 15, höchste Lautstärke. Mit den Cursortasten hoch und runter kann man nun die Lautstärke einstellen. Dabei ändert sich entsprechend die Zahl. Durch Enter wird diese Lautstärke für Geos übernommen. Solange das Hilfsprogramm aktiv ist, ist der Bildschirmrand rot eingefärbt.
(Das Programm ist nicht im Paket enthalten)

GEOKONTO Arbeitsbildschirm von GeoKonto
Eine Applikation, also ein Programm zum Verwalten von Kontoauszügen. Wozu gibt man seine Buchungen in ein Programm ein? Nun, man kann so schnell eine Buchung suchen und auch finden. Spielerei eigentlich, mehr nicht. Habe dadurch nur gelernt.
(Das Programm ist nicht im Paket enthalten)

Übrigens biete ich die erwähnten Programme (bis auf die Ausnahmen) kostenlos zum Download an! Kleine Sammlung als D64-Datei zur Verwendung mit z.B. den Emulatoren C64S, Vice, "Cloanto C64 forever", "sd2iec evo²" oder dem C64 selbst. Datei ist gepackt, liegt als 7z-Archiv vor.

startet den Download  15 KB Seit Ostern 1996 bin ich dem C64 untreu geworden! Nicht ganz, habe ihn erneut hervorgekramt, da ich mir das Modul SD2IEC evo² zugelegt habe. Ich möchte meine alten Disketten noch retten. Ich bin nach wie vor vom C64 begeistert, ich habe ihn noch, mittlerweile zusätzlich sogar:

Brotkasten
einen C64 der älteren Generation, einen sogenannten Brotkasten

Flachmann
einen C64 der neueren Generation, einen sogenannten Flachmann

Flachmann im Acrylgehäuse
einen C64 Flachmann in einem Acrylgehäuse


Datasette Audiokassette
eine Datasette, das Audiokassettenlaufwerk, Datenspeicher der 1. Stunde

1541 II
zwei Floppylaufwerke 1541 II, die elegantere Art auf 5 1/4"-Disketten zu speichern

1581
eine Floppy 1581, das 3,5"-Laufwerk für den C64

SD2IEC SD2IEC von der Seite
ein Massenspeicher für SD-Karten für den C64

Maus
zwei Mäuse vom Typ 1351

Nunchuk
Nunchuk-Adapterplatine mit Wii-Nunchuk als Eingabegerät, Joystickersatz

Druckerinterface
Ein Druckerinterface, sogenanntes Wiesmann-Interface

diverse Steckmodule, darunter...

2x Final Cardridge III - Spielemodul Super Games - Georam 2.0
Final Cardridge III Spielemodul Georam


Layout-Designer - Simons-Basic - Tiny-Eprommer
Layout-Designer Simons-Basic Tiny-Eprommer


Expansionsport Was mich immer am meisten begeistert hat, war die Vielseitigkeit des C64. Diese wurde durch die vielen Steckplätze und Ports erreicht. Einer der Ports, dort wo u.a. die Module hineingesteckt wurden, war der Expansionsport. Hier waren alle Manipulationen möglich. Man konnte dem C64 beibringen ein anderer Rechner zu sein, wenn man dies konnte. Dazu war es aber nötig ein Modul selber zu bauen und das Programm auf einem EPROM abzulegen. Dieses Programm wurde z.B. mit dem Tiny-EPROMmer auf ein EPROM geb(r)annt. Wer viele Module wechselseitig benutzte, merkte sehr schnell, die Hersteller der verschiedenen Module verwendeten auch unterschiedliche Leiterplattenstärken. So kam es vor, das man die Kontakte auch mal nachjustieren musste, natürlich den Rechner vorher ausschalten!


Userport Dann gab es den User-Port. Wie der Name schon vermuten lässt, kann hier der geneigte User einige Erweiterungen bedienen. Dieser Port war etwas heikel, denn die Timerschaltkreise, sogenannte CIA's, die diesen Port bedienten, waren sehr empfindlich gegen elektrostatische Entladungen. Mir ist aber nie eine CIA kaputt gegangen. Übrigens wird der Tiny-EPROMmer u.a. auch am User-Port betrieben, aber nicht nur, denn er wird zusätzlich auch an die Joystick- /Mausports angeschlossen.


Kassettenport Am Kassetten-Port wurde die Datasette angeschlossen. Mit ihr war es möglich große Datenmengen langsam zu speichern. Auf eine handelsübliche Audiokassette passten etliche Spiele oder Anwendungen. Nur der Zugriff zu den Daten war nicht sonderlich schnell. Dafür gab es aber immerhin ein Bandzählwerk. Wer genau Buch führte, konnte so "schnell" ein Programm finden. Um mehr auf einer Kassette unter zubringen, war es erforderlich ein Turbo-Tape-Programm zu nutzen, die aber untereinander nicht immer kompatibel waren.


Joystick Am Joystick- /Maus-Port wurde entweder ein Joystick oder eine Maus angeschlossen. Meistens benötigte man den Joystick. Ich habe etliche Joysticks kaputt bekommen. Nicht weil ich soviel spielte, sondern weil die Dinger einfach schlecht konstruiert waren. Erst als ich mir selber einen Joystick für den C64 aus einem damals sündhaft teurem PC-Joystick bastelte, waren diese Probleme vom Tisch. Dieser Joystick war sehr einfach, aber sehr stabil. Die Steuerung war perfekt und er reichte mir, da ich ja keine Ballerspiele spielte.


Portsserielles Kabel Der Serielle Port, im Bild rechts. An ihm wurden die Floopylaufwerke und der Drucker angeschlossen. Hatte man mehr als ein Floppylaufwerk, so standen einem die Adressen 8,9,10 und 11 zur Verfügung. Erst bei 2 Laufwerken bekam man das PC-Feeling. Alles ging schneller, Programme laden, Disketten kopieren, Geos konnte "komfortabel" bedient werden. Der Drucker hatte die Adresse 4.


Videokabel Der Video/Audio- und Fersehausgang. Der Video/Audioausgang (mitte) ist eine weit verbreitete 8-polige DIN-Buchse. Nutzte man sie, brachte es ein viel besseres Bild und einen besseren Ton mit sich, als es der normale Fernsehausgang (links) bieten konnte. Ich würde den Unterschied etwa wie zwischen Mittelwelle und UKW bezeichnen. Was widerum nur jemand nachvollziehen kann, der beides schon gehört hat. Mit einem solchen Videokabel, selbst zusammen gelötet, bestehend aus abgeschirmter zweiadriger Leitung, Cinch- oder einem Scartstecker(n) und einem DIN-Stecker, verdiente ich mir damals etwas nebenbei. Als meine Kumpels bei mir ein besseres Bild sahen und einen saubereren satteren Sound hörten, wollten sie alle solch ein Kabel haben.
Ein Nebeneffekt war, man konnte jetzt auch mal etwas auf Video- oder Audiokassette aufnehmen. Aus Nostalgiegründen habe ich mir einen SID-Player für Windows besorgt. Mit diesem kann man die OriginalenSID-Sounds vom C64 unter Windows, sogar in Stereo, wiedergeben lassen. Stereo? Ja, die drei Stimmen der Soundfiles werden als einzelne Kanäle frei positionierbar, genutzt. Man kann mit diesem Tool die SID-Files sogar in WAVE- oder MIDI-Files konvertieren. Midi klingt aber nicht gut. Mit Windowsmitteln kann man dann MP3 daraus machen. Ein solches kurzes Stück habt ihr Eingangs gehört. Nochmal hören? Hier hast du die Möglichkeit dazu.


Hier noch einige Hörproben von in MP3 umgewandelter SID-Musik in Stereo

Bens Music2:39
Flimbos3:50
Giana Sisters 21:50
Soundwave1:38
Super Cycle1:22
Tetris15:00
World Games 22:20

5 1/4"-Diskette3,5"-DisketteZum Abspeichern von Daten und Programmen wurde anfangs die Datasette mit normalen Audiokassetten genutzt. In den Floppylaufwerken die Floppys. Das waren bigsame Disketten im 5 1/4"-Format, immerhin 133 x 133 x 2 mm. Es gab sogar einmal 8"-Floppys (203 x 203 x 2 mm)!!! Floppy heißt auf deutsch: schlapp, schludrig. Das Schlapp war wohl der Grund für den Namen, denn stabil waren diese Disketten nicht. Man konnte sie knicken und so fast unbrauchbar machen. Das erste Floppylaufwerk für den C64 gab es die 1541. Ein riesiges Gerät und eine kleine Heizung, in dem ohne weiteres ein normales 1kg-Laibbrot Platz gefunden hätte. Der Nachfolger, die 1541 II war schon viel kleiner und stürzte auch nicht mehr so oft ab. Für große Datenmengen gab es dann auch ein 3,5"-Laufwerk, die 1581, für die noch heute gebräuchlichen, aber kaum noch verwendeten 3,5"-Disketten. Hier bekam man für den C64 Unmengen an Daten unter. Ich verwendete sie nur im Zusammenhang mit GEOS 2.0r, der Version von Geos, die eine 512 kb "große" RAM-Erweiterung, speziell für GEOS entwickelt, nutzte. Damit machte das flüssige Arbeiten schon mehr Spaß.

Netzteil BrotkastenNetzteileAuch die Netzteile der Geräte waren der Entwicklung ausgesetzt. Das linke Bild zeigt ein Netzteil des alten C64 (Brotkasten). Im zweiten Bild sind von links nach rechts die Netzteile des Diskettenlaufwerks 1581, des Floppylaufwerkes 1541 und des neuen C64 (Flachmann) zu sehen. Allesamt schöne Fußwärmer gewesen.


PC-Port PC-Port Da ich nicht ganz vom C64 lassen kann und selbst nach Erwerb eines PC's nach wie vor von ihm begeistert bin, habe ich mir früher den Emulator C64s zugelegt. Zu diesem gehört ein Modul. Dieses wird über den Parallelport (LPT1) an den PC angeschlossen (erstes Bild). An der Rückseite (zweites Bild) sind Anschlüsse für eine Datasette und ein serieller Port vorhanden. Man kann also einen PC wie einen C64 betreiben, mit den Originalgeräten!!! So ist es möglich alle Daten von den Disketten auf den PC zu holen und auf CD-R(W) zu brennen, was der Datensicherung genüge trägt. Disketten sollen ja nicht ewig die Daten halten können. Auch kann man, hat man die Daten erst mal auf Festplatte, den C64s ohne externe Geräte betreiben. Der Datenzugriff ist natürlich um einiges schneller.


Meine vorletzte Errungenschaft ist ein SD2IEC evo², ein SD-Kartenlese- und schreibmodul, welches am seriellen Port wie eine Floppy betrieben werden kann.

Darüber hinaus habe ich noch diverse Literatur zum meistverkauften 8-Bitter aller Zeiten. Das Schöne daran ist, es wird auch so bleiben, denn neue werden nicht gebaut!!!

Noch eine kleine Betrachtung am Ende:
Du brauchst die Power eines Pentium-Prozessors, 16 MB RAM und eine 1 GB Festplatte um Windows 95 zum laufen zu bringen. Es bedurfte der Rechenleistung von nur drei Commodore 64 um zum Mond zu fliegen !!!
Was läuft hier falsch?
Seitenanfang